US-Präsident Donald Trump kündigte umfassende Zölle auf alle Importe und zusätzliche Abgaben auf wichtige Handelspartner an, was die Aktien der globalen Reedereien Maersk und Hapag-Lloyd um 7 % bzw. 8 % fallen ließ. Angesichts unserer früheren Senkungen der Fair Value-Schätzungen und unserer Überzeugung, dass der Markt auf diese Zölle überreagiert, nehmen wir keine Änderungen an unseren Fair Value-Schätzungen vor.
Wie wir in unserer Notiz vom November 2024 schrieben, haben die Zölle diesen Unternehmen während Trumps erster Präsidentschaft nicht geschadet. Maersk und Hapag-Lloyd verzeichneten in den Jahren 2018 und 2019 ein Volumenwachstum von 12 %, da sie sich aufgrund ihrer Position als größte Spediteure an die sich verändernden globalen Warenströme und die damit verbundenen Änderungen der Routen anpassen konnten und so gestärkt aus dieser Situation hervorgingen.
Dennoch ist das erhöhte Risiko künftiger Zölle und des damit verbundenen Rückgangs der Handelsnachfrage nach den jüngsten Nachrichten ein größeres Risiko. Im bisherigen Jahresverlauf haben wir die Fair Value-Schätzungen von Maersk und Hapag-Lloyd aufgrund der Zölle um 8 % bzw. 15 % gesenkt, was jedoch immer noch weniger ist als die Abschläge von 12 % bzw. 20 %, die der Markt vorgenommen hat.
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